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Einleitung

Wir alle sind hier, um ein Leben zu leben, das sich bereichernd und erfüllt anfühlen soll - wobei für jeden Menschen andere Bedürfnisse vordergründig sind. Ein Leben ist dann "be-reich-ernd", wenn wir unseren inneren Reichtum nach aussen tragen können und wenn wir die daraus entstehende Fülle annehmen, sind wir auch "er-füllt".

Das menschliche Leben an sich ist nicht kontrollierbar, denn wir haben einen inneren "Antrieb" und das sind unsere Bedürfnisse. Diese sind es, die möglichst erfüllt und gesichert sein wollen und wenn dies nicht der Fall ist, werden Gefühle als innere "Antriebs-Lenker" in uns wahrnehmbar. Ob als leise Stimme und unbemerkt oder laut und deutlich fühlbar - sie zeigen uns den Weg des Herzens  - was unserem "inneren Kompass" entspricht, der uns immer zur Erfüllung und Ganzheit hinführen möchte.

Doch die Stimmen der Gefüle zuzuordnen und auch anzunehmen ist für viele Menschen aufgrund unserer Prägung in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht einfach. Der Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen ist weder ein im Lehrplan integriertes Schulfach, noch wurde und wird in den vorangehenden und heutigen Generationen oftmals nicht "gerne" über Gefühle gesprochen. Also werden sie bereits in jüngsten Jahren verdrängt, eingewickelt und möglichst unterdrückt, um gesellschaftskonform zu sein und somit "förmlich" geliebt zu werden.

Das Leben möchte sich aber entfalten und da Bedürfnisse und Gefühle zu unserem menschlichen Dasein dazugehören, werden sie nie ganz weg sein, sondern suchen sich ihren Weg zur Expression auf diversen Ebenen - als Symptome in Körper und Geist und vielleicht sogar schlussendlich in der Seele.

So muss und soll es aber nicht sein. Unser neuronales Netzwerk ist so genial, dass wir erwiesenermassen bis ins höchste Alter lernfähig sind, denn unser Gehirn ist einem stetigen plasitschen Prozess unterlegen, der zu Lebzeiten nicht endet, sofern er genutzt wird. Dies ist für uns einerseits sehr nützlich, um uns stetig neue Fähig- und Fertigkeiten anzueignen, die wir gerade brauchen, aber diese Plastizität des Gehirns kann uns andererseits auch dazu dienen, um einen neuen Umgang mit uns selbst zu erlernen. Um Gefühle als das zu sehen, was sie sind: als Sprache der Bedürfnisse. Und um Bedürfnisse (wieder) bewusst wahrnehmen und ihnen selbstführsorgend nachgenen zu können. Nur so ist Heilsein möglich.
 

Aus der Erfahrung als kleine Baby  - vor allem noch im Mutterleib - kennen wir diesen Zustand des Heilseins. Und als Baby waren wir auch noch mit unseren Bedürfnissen klar verbunden. Wir konnten uns sogar non-verbal äussern und so unseren "inneren Antrieb"(Bedürfnisse) dem "Kompass" (Herz) folgen lassen. Doch im Laufe der Monate und Jahre eigneten wir uns durch unsere Prägung Muster an, die dem Gesetz des Energiesparens unterlegen sind: Die Welt im Inneren wird am einfachsten wieder kohärent mit der systemisch vorgegebenen Welt im Aussen, wenn die eigenen Gefühle und Bedürfnisse verdrängt werden. Wenn der "innere Antrieb", der dauernd der "Kompassnadel" entgegenstrebt, endlich mal Ruhe gibt, dann ist es einiges einfacher! Und daraus ergeben sich mit der Zeit gefestigte Muster.

 

Nur dann, wenn wir wieder auf den Körper, Geist und die Gefühle hören, lernen uns wieder ganzheitlich wahrzunehmen und alle Apspekte und Realitäten gleichberechtigt Raum bekommen, wenn wir zulassen, dass wir als menschliches Ganzes unsere Genialität entfalten dürfen, dann kann sich der "Innere Antrieb" wieder am "inneren Kompass" orientieren und am Leben möglichst viel Freude haben. Deshalb sind wir da! Um Freude an unserem inneren Reichtum zu haben und um das in uns angelegte individuelle und einzigartige Potential, das jede Lösung für die eigenen Themen und Herausforderungen des Lebens kennt, auszuleben. Um aus dem inneren Reichtum etwas zu schöpfen, damit sich das Leben selbst erfüllen kann.

Prozessbegleitung - Integrales Coaching

Integrales Coaching ermöglicht Dir, den Blick dahin zu richten, wo Du selber nicht hinschauen kannst, weil sich Dein seit Anbeginn Deines Daseins von Deinen gemachten Erfahrungen gepärgtes neuronales Netzwerk in den gewohnten Mustern der Komfortzone bewegt. Wir alle sind diesen Gesetzesmässigkeiten unterlegen, weshalb ein Austritt aus dem "Hamsterrad" nur möglich wird, wenn neue neuronale Verschaltungen  - neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Einsichten - gemacht werden können und vor allem wenn es nicht von aussen beratschlagte, sondern eigene sind. Denn Jede Lösung ist in Dir bereits vorhanden, sie muss nur ans Licht gebracht und bewusst werden!

"Integral" kommt vom lateinischen  integrare: „heil, unversehrt machen, ergänzen, wiederherstellen zu einem Ganzen“, was bedeutet, dass alle Aspekte des Wesens (phsyische, mentale, emotionale, spirituelle, systemische...) mit allen begleitenden Faktoren mitberücksichtigt werden und in den Prozess integriert werden. Alles darf sich zeigen, was gesehen und bewusst werden möchte. Aber nichts wird sichbar werden, was noch nicht bereit dazu ist. Der Prozess des Coachings geht immer nur so tief, wie er vom Protagonist zugelassen wird und macht bewusst, was in ihm selbst an Potential angelegt ist. Dies ist der Schlüssel, um auf eigenen aber neuen Wegen voranschreiten zu können.

Was Integrales Coaching NICHT ist:
- Beratung
- Therapie
- Vordefiniertes Konzept
- Es werden keine Empfehlungen oder (Lösungs-)Vorschläge gemacht


Es werden nur Deine eigenen Aussagen in den Prozess aufgenommen und Du wirst von mir ausschliesslich durch Fragen, die Du Dir selbst beantwortest druch den Prozess geführt. Das bringt den ganzen Zauber ans Licht!

Du musst nicht immer wissen, wohin Dein Weg Dich führt, doch lasse keinen Schritt von Deinem Herzen unbemerkt.

Soul at Home by Eliane Mathys, Yoga, Yog